Schulen im oestlichen Rhein-Sieg-Kreis profitieren von Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule

Schulen im oestlichen Rhein-Sieg-Kreis profitieren von Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule

Montag, 10. August 2020

 

Mit einer Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule schaffen Bund, Land und Kommunen jetzt kurzfristig die Möglichkeit, digitale Endgeräte für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung zu stellen. Insgesamt stehen zusätzliche 178 Millionen Euro bereit. „Mit dem Programm können Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten ausgestattet werden. Davon profitiert auch der östlichen Rhein-Sieg-Kreis. Aus dem Programm erhält Hennef 288.668 Euro, Lohmar 152.674 Euro, Eitorf 105.036 Euro, Windeck 85.309 Euro, Neunkirchen-Seelscheid 74.935 Euro, Much 71.416 Euro und Ruppichteroth 24.384 Euro. Darüber hinaus erhalten auch Schulen und Bildungseinrichtungen von freien Trägern Mittel aus dem Programm. So profitieren auch die Rhein-Sieg-Akademie Kunstkolleg und die Freie Christliche Bekenntnisschule in Hennef sowie die Franziskusschule in Neunkirchen-Seelscheid. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Franken: 

„Nicht zuletzt die Corona-Krise hat gezeigt, dass das digitale Lernen besser ausgestattet werden muss. Jetzt gibt es gute Nachrichten für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die bisher nicht über Endgeräte für das digitale Lernen in den Schulen und von Zuhause aus verfügen. Mit den Mitteln können die Schulträger nun mobile Endgeräte beschaffen und verleihen. Im Fokus steht die Chancengerechtigkeit für Schülerinnen und Schüler aus unserer Region, deren Familien ein geringeres Einkommen zur Verfügung steht. Mit den Investitionen werden wir den mit der Digitalstrategie eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen, damit unsere Schülerinnen und Schüler beste Bildung erhalten.“

Hintergrund:

Die Schulträger können in einem vereinfachten Verfahren die Mittel auf direktem Wege bei den Bezirksregierungen beantragen. Antragsberechtigt sind alle Schulträger öffentlicher Schulen, Ersatzschulen sowie von Pflege- und Gesundheitsschulen. Die Endgeräte verbleiben im Besitz der Schulträger und werden den Schülerinnen und Schülern leihweise zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms wird die Anschaffung mobiler Endgeräte, also Laptops, Notebooks und Tablets, mit einem Höchstbetrag von 500 Euro pro Gerät gefördert. Der Bund (105 Millionen Euro) und das Land Nordrhein-Westfalen (55 Millionen Euro) finanzieren im Rahmen einer Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule insgesamt 90 Prozent der Ausgaben. Die Schulträger leisten einen Eigenanteil von mindestens 10 Prozent. Bei der Verteilung der Mittel auf die Schulträger wurden die Schülerzahl sowie soziale Faktoren berücksichtigt. 

Die Förderrichtlinie finden Sie hier: https://bass.schul-welt.de/19254.htm