Foerderung der Verkehrsinfrastruktur in Lohmar und Ruppichteroth

Foerderung der Verkehrsinfrastruktur in Lohmar und Ruppichteroth

Dienstag, 08. September 2020

 

Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein millionenschweres Sonderprogramm für den kommunalen ÖPNV aufgelegt. Davon wird auch der ÖPNV in Lohmar und Ruppichteroth profitieren. In Lohmar stehen insgesamt 338.400 Euro für die Gehweganbindung der Bushaltestellen Grünaggerstraße, den Austausch der Wartehallen an drei Bushaltestellen sowie für die Aufstellung von sechs DFI-Anzeigen im Stadtgebiet bereit. In Ruppichteroth wird die Modernisierung von Bushaltestellen im Gemeindegebiet mit 75.200 Euro gefördert. Die NRW-Koalition strebt einen attraktiven und zukunftsfähigen ÖPNV, der gestärkt aus der Krise hervorgeht, an. Deswegen hat sie schon früh entschieden, Fördermittel für Modernisierungen und dynamische Fahrgastsysteme im kommunalen Personennahverkehr bereitzustellen. Ein starker ÖPNV ist wichtig für unsere Region, damit die Bürgerinnen und Bürger auch im ländlichen Raum verlässlich an ihr Ziel kommen. Mit den Initiativen fördern wir eine bessere, sichere und saubere Mobilität in den Städten und im ländlichen Raum. Die Fördersätze liegen bei bis zu 90 Prozent. Damit werden die Kommunen entlastet.

Hintergrund:

Bei dem „Sonderprogramm kommunale Verkehrsinfrastruktur ÖPNV“ geht es um zusätzliche konjunkturelle Impulse aus Landesmitteln, zusätzlich zur Unterstützung aus dem Bund, um die negativen Auswirkungen der Corona-Krise abzuschwächen. Die Haushaltsmittel werden im Landeshaushalt 2020 eingestellt und das Sonderprogramm ist bis Ende 2021 befristet. Maßnahmen des Förderprogramms sind: Modernisierung von Haltestellen im kommunalen ÖPNV, Beschleunigungsmaßnahmen im kommunalen ÖPNV, Modernisierung von Betriebshöfen und -werkstätten sowie Dynamische Fahrgastinformationssysteme.