CDU-Abgeordnete fordern Hilfe für WECO bis Weihnachten

CDU-Abgeordnete fordern Hilfe für WECO bis Weihnachten

Dienstag, 21. Dezember 2021

 

2020 war das erste Jahr ohne privates Feuerwerk. Dies bedeutete für die Branche Ertragsverluste in hoher zweistelliger Millionenhöhe. WECO war besonders betroffen. Die Gefahr der Insolvenz stand im Raum. Schon der Ausfall der letzten Saison hatte trotz Überbrückungshilfen des Bundes in Millionenhöhe dramatische Folgen für das Traditionsunternehmen. „Die Branche trifft es in der Pandemie zum wiederholten Mal besonders hart, da sie im Gegensatz zu allen anderen Branchen auch im Sommer keine Einnahmen generieren und Geschäfte nachholen konnte“, sagt die Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU). Sie hat sich bis zum Regierungswechsel seit der Corona-Pandemie als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium intensiv um die Branche gekümmert. „Ich bin froh und dankbar, dass es uns im letzten Jahr gelungen ist, im Bundeswirtschaftsministerium auf eine Regelung hinzuarbeiten, die der Branche vorerst das Überleben ermöglichte“, betont sie heute. „In diesem Jahr müssen wir weitere Faktoren, wie etwa die komplizierte Lagerung und Entsorgung von Feuerwerkskörpern berücksichtigen, damit das Unternehmen eine Chance hat. Ich habe den neuen Wirtschaftsminister Habeck aufgefordert, entsprechende Hilfsmaßnahmen zu ergreifen.“ Der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Björn Franken begrüßt den Einsatz der Landespolitik: „Ich freue mich sehr, dass Landeswirtschaftsminister Pinkwart meiner Bitte gefolgt ist und sich in Eitorf persönlich ein Bild von der Lage des Unternehmens macht“, hob er hervor. „Wir müssen uns parteiübergreifend unterhaken und gemeinsam in Berlin für auskömmliche Hilfen kämpfen. Feuerwerk von WECO ist ein Kulturgut, das auch in Zukunft hier in Eitorf produziert werden soll.“ Beide Abgeordnete betonen abschließend: „Wir benötigen noch im Dezember Entscheidungen im Bund. Dem Unternehmen und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern muss noch vor den Feiertagen eine klare Perspektive aufgezeigt werden. Niemand braucht ein zweites Weihnachtsfest voller Ungewissheit.“