NRW sagt den Funklöchern den Kampf an

NRW sagt den Funklöchern den Kampf an

Mittwoch, 27. Juni 2018

Der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Franken begrüßt den Mobilfunkpakt des Landes Nordrhein-Westfalen mit den großen Mobilfunkunternehmen: „Von diesen pragmatischen Vereinbarungen werden auch die Bürgerinnen und Bürger im östlichen Rhein-Sieg-Kreis nur profitieren können. Wir alle wissen aus leidiger Erfahrung wie schlecht die Netzabdeckung bei uns oftmals ist. Der Schulterschluss von Politik und Mobilfunkanbietern ist der richtige Weg um die Probleme endlich zu lösen.“

Mit dem Mobilfunkpakt zwischen dem nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerium und den Mobilfunkunternehmen Telefónica Germany, Telekom Deutschland und Vodafone soll sich die Mobilfunkversorgung in Nordrhein-Westfalen in den nächsten zwei Jahren deutlich verbessern.

Ziele der Vereinbarung sind der zügige Mobilfunkausbau bezüglich Netzabdeckung und Netzkapazität, die Schließung von sogenannten „weißen Flecke“ in ländlichen Regionen und entlang von Autobahnen sowie Bahntrassen, stabile Rahmenbedingungen für Investitionen in neue Netze und die Stimulierung von Investitionen in qualitativ möglichst hochwertige 5G Netze.

Dafür haben die Mobilfunkunternehmen zugesagt, bis 2020 rund 1.350 neue Mobilfunkstandorte zu errichten und 5.500 weitere zu modernisieren. Kurzfristig werden die Mobilfunkbetreiber an „neuralgischen“ Stellen auf eigene Kosten mobile Basisstationen als schnelle Übergangslösungen aufstellen.

Im Gegenzug wird das Land landeseigene Standorte des Behördenfunks für die Mitbenutzung durch die Mobilfunkunternehmen öffnen und anstreben die Genehmigungsverfahren für den Bau von Funkmasten zu beschleunigen. Weiterhin wird Nordrhein-Westfalen sich bei der Bundesnetzagentur für eine Frequenzvergabe einsetzen, die einen zügigen Netzausbau unterstützt.